Der Standard lernt ein neues Wort…

Einmal wird dort ausdrücklich nicht aus dem Wörterbuch der neuen Unmenschen zitiert… Kommentar: ‚Dass ich so etwas noch erleben darf: beim Standard wird (ausnahmsweise?) einmal nicht von „Objektifizierung“ geredet, sondern korrekt über Objektivierung… Wenn das so weitergeht wird vielleicht irgendwann sogar das obskure Subjekt, also in dem Fall

„ein Mann“ (!?), berücksichtigt. Ambivalenz ist auch gut: Valve sind die einzigen größeren, die solches Angebot überhaupt zulassen (und neuerdings auch nur mit Foto/FMV-Einschränkung, denn ganz wie ein Sexshop soll die Storefront dann auch versteckt nicht ausschauen). Schon vor der Globalisierung war das in Japan ein PC-Markt, nur SEGA (Saturn) etwa zwei PB-Karaoke-Nummern erlaubt. Nacktheit auf Konsolen dort heute komplett tabu. Refundierungen dafür auch auf Steam wahrscheinlich: billige Editoren zum Vollpreis, Minispiele ohne Produktionswerte, oder gleich zu Beginn der Welle eine uninspirierte Nachahmung von „Summer Lesson“… Dabei versteckt sich im Zentrum des Beispielbildes noch ein Vorurteil: „TOGETHER VR“ ist überhaupt kein Sexspiel.‘

(Vorsorgliches) Update vom 5. Mai. Auf Steam am 2. Mai (nicht öffentlich): ‚Mit „versteckt“ ist zweifellos gemeint, dass man angemeldet sein muss um da etwas sehen zu können. Damit wird eben rudimentär dem Jugendschutz genüge getan, und auch die Sperren (wie für Deutschland) werden darüber ermöglicht. Solange das nicht klarer gestellt wird gehe ich weiterhin davon aus, dass viele dieser Einnahmen zurückerstattet werden: wer sich die Rezensionen so durchliest wird schnell feststellen, dass nicht wirklich ein ernsthaftes Interesse an sexuellem Ausdruck dabei steht, sondern eher pubertäre Neugier. Es sollte zum Beispiel anhand der paar Vollpreis-Titel teilweise empirisch durchaus überprüfbar sein, wer davon spricht und das noch auf dem Account hat. Jemand dem ich etwa diesbezüglich vertraue, der YouTuber Rob Cram, berichtet auch nur über wenige Titel.

(…)

Viel gibt es da gar nicht zu sagen. Die meiste Entwicklung in diesem Bereich findet erfahrungsgemäß über Patreon statt. Ich glaub kaum, dass abgesehen von ein paar Ausnahmen wie „House Party“, hier davon bislang jemand reich wurde.‘

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