Zum drohenden Zerfall der AfD

Kommentar: *Bei der dubiosen Anwältin Doris von Sayn-Wittgenstein hat es noch funktioniert, welche

dereinst mit ihrer Rede auf einem Parteitag aufhorchen ließ und der schon eine glänzende (späte) Politkarriere prophezeit worden war – bis ihr Verbindungen zu Ursula Haverbeck nachgewiesen werden konnten. Aber bei einem bereits sehr erfolgreichen Landeschef?
Wie soll das gehen? Kalbitz ist nicht Poggenburg. Kalbitz kann sich auch unterordnen und hat das selbst im Umgang mit Meuthen wohl schon genüge unter Beweis gestellt.

Was Meuthen da auch immer neu in der Hand hat und offenbar (noch) nicht ausplaudern will – darüber hinaus widersprüchlich: auch Meuthen war (wie Weidel und Gauland) in Schnellroda. Ja, vielleicht hat es ihm dort nicht so gut gefallen, aber ein (Sonder-)Parteitag der die Rechtsrechten verweist? Mit Chrupalla als Sprecher??*

Repliken: *Ganz einfach: bei der bis jetzt zur AfD, dem in Deutschland unvergleichbar erfolgreichsten Projekt rechts der Union seit 1945, hoffnungslos zerstrittenen Rechten jemand mit Kontakten zur NPD, den „Freien Kameradschaften“ oder sonst einer Neonazi-Gruppierung. So jemand gilt in Kreisen mit Zug zur Öffentlichkeit, ob „neu“ oder traditionell rechts, als „verbrannt“.

Und kann auch ein publizistischer Bann treffen – etwa von Dieter Stein, einmal (vor fünfzehn Jahren) traf es zum Beispiel sogar „unseren“ Andreas Mölzer: bei Stein im Büro hängt schließlich der Stauffenberg an der Wand! Die (Lebenslügen und) Selbstverständnisse sind da „recht“ eindeutig.
Nur zu peinlichen Zuschreibungen wie „Nazi“, so sie hier im Forum gepflegt werden, passts net.

(…) tut mir leid, falls ich auch Sie überschätzt haben sollte, aber ich glaube nicht dass es „dumme“ Menschen gibt und möchte tatsächlich jedeN gleich behandeln: die Feststellung, dass es sich bei allen um Rechtsradikale handelt mag zwar

stimmen und in sich schlüssg sein, nur hilfreich ist sie sicher nicht. Mit der Vorstellung eigener Moral kann kein „Kampf gegen rechts“ gelingen, funktionieren oder in der Sache erfolgreich sein: es handelt sich bei den Akteuren dort etwa oft um schlesische Kinder der zweiten oder dritten Generation
Vielleicht doch noch einfacher: der Unterschied ist sie grenzen sich von Nazis ab. Punkt. Ein Satz
Ob gerecht, Selbstlüge oder nicht: Menschen sehen sich auf jeden Fall moralisch im Recht, treten für ihre nationalen Anliegen ein Leben lang ein und werden sich dabei auch nicht beirren lassen. Und hinzu kommt eben, dass auf den Parteitagen bislang die Gemäßigten eher im Hintertreffen (letzte Reihe) zu finden waren, das heißt nicht den Ton angaben.*

Nachlese

Nachtrag:

‚Man beachte wie Herr Meuthen das Wort, den Namen, „Gauland“ ausspricht – äußerst bemerkenswert 🙂 Ein selten präzises, neutrales, geglücktes, sachliches und erklärendes Interview – sogar der sozialistische Kurs der (ehemaligen) Flügel-Leute wird ausnahmsweise berücksichtigt. Vielen Dank Frau Maischberger! Unvoreingenommen, höchst erfreulich und absolut sehenswert. Ich glaube trotzdem, dass da jemand auf einem gänzlich anderen Planeten lebt – so cool sollte eigentlich niemand sein (können).‘

Nachlese „Gauland“

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