Zu „NBA 2K21“

Kommentar: *So wie ich das

sehe handelt es sich dabei um die bislang einzige Multiplattform-Neuentwicklung welche heuer noch erscheinen soll. Bei Microsoft wird mit dem Marketing aus der „Smart Delivery“-Kampagne prinzipiell Xbox One-Ware angeboten und wir wissen nichts über PS5-Preise, da noch nichts vorbestellt werden kann und es dafür einen eigenen PlayStation Store geben wird.

In der Vergangenheit waren Sportspiele die dezidiert für neue Konsolen erschienen inhaltlich oft massiv reduziert (zuletzt etwa „F1 2015“), hatten dafür aber eine neue Technik parat. Und hohe Preise so oder so vorhanden.
Also sollte 2K dafür nicht nur Patch-Qualität bringen, würde ich das sogar in Kauf nehmen, wobei sie für den PC dann sicherlich die Version der „alten“ Konsolen abliefern.*

Vorbestellungen von „NBA 2K21“ laufen bei Microsoft vorerst nur für die Xbox One. 2K hat jedoch angekündigt für PS5 und Xbox Series X mehr zu verlangen: die Presse drehte daraus eine Preiserhöhung für die gesamte neue Generation.

Ein Blick auf Amazon.de verrät allerdings, dass dies nicht einmal unbedingt für diese Vorbestellungen (also die physisch möglichen) des Basketballspiels der Fall ist. Etwa für die „Mamba Forever“-Edition – zu Ehren des verunglückten Spielers Kobe Bryant. Alle kosten dort (wegen der neuen niedrigeren Steuer für Deutschland) in Österreich über 100 Euro: ich denke würden höhere Preise nun die Regel werden sollen, das sicher auch in diesem Luxussegment weitergegeben werden.

Wieviel die neuen Geräte selbst kosten werden ist dabei freilich ebenfalls noch immer nicht bekannt: gestern zeigte Microsoft erstmals (mehr) Spiele die ausdrücklich nicht mehr für die Xbox One konzipiert sind.

So wird „The Medium“ des polnischen Bloober-Teams offensichtlich über eine Technik verfügen, welche die SSDs in den neuen Konsolen nutzt und damit Inhalte ähnlich dem neuen „Ratchet & Clank“ von Sony transportieren kann. Wann es mit diesen Spielen (endlich) losgehen wird bleibt vorerst allerdings noch offen: ich rechnete frühestens mit Mitte nächstens Jahres (und „Ratchet & Clank“) damit, aber „The Medium“ soll am PC schon Weihnachten zur Verfügung stehen. Microsoft bietet es (analog zu „NBA 2K21“ nur für die Xbox One) vorerst nur im Rahmen seines Game Pass an. Entgegen der „Smart Delivery“-Politik werden die Redmonder im Microsoft Store demnach dennoch bald ein eigenes Abteil aufmachen müssen – für Titel die nicht mehr mit Xbox One-Konsolen funktionieren werden.

Während Sony zuletzt bereits viele Titel gezeigt hat die nur mehr für die PS5 erscheinen werden, bleibt „NBA 2K21“ bei Microsoft vorerst die große Ausnahme. Zumindest scheinbar: in den vergangenen Jahren machte sich 2K mit Mikrotransaktionen bei ihrem Basketball zunehmend unbeliebter. Die Vorgangsweise führte in der Videospielpresse mittlerweile regelmäßig zu rigorosen Abwertungen. Gut möglich also, dass es sich bei der „Preiserhöhung“ nur um die neueste Schröpfungsaktion des Konzerns handelt und defacto nicht viel mehr als ein kleines Technik-Update dabei herausspringt (nur ohne Zugriff auf die Version der vorherigen Generation), aber wenigstesns ein Teaser-Trailer versprach schonmal viel mehr.

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