Nicht alle Xbox Series-Titel brauchen die SSD(s)

Bislang entdeckte ich zwei drei Spiele mit eigenen Xbox Series S und X-Versionen, die sich auch von einer Festplatte aus starten lassen: „Halo – The Master Chief Collection“ und „Ori and the Will of the Wisps“.

Bei beiden handelt es sich demnach um First Party (Microsoft)-Produktionen: wer längere Ladezeiten in Kauf nimmt, kann hier also teuren Speicherplatz sparen – im Falle von „Halo“ bis zu weit über 100GB.

Der Grund dafür mag darin liegen, dass sich die Verbesserungen bei diesen Spielen in engen Grenzen halten: wer – wie ich – über keinen 120hz-Fernseher verfügt kann bei „Halo“ als einzigen Unterschied nur die FoV-Option in den Menüs feststellen, also dass das Sichtfeld (wie am PC) eingestellt werden kann, während das (immer noch) neue „Ori“ für herkömmliche 4K-Fernsehgeräte lediglich über einen 6K-Supersampling-Modus verfügt.

Beide Spiele sind auch nach dem Upgrade noch auf Xbox One-Konsolen lauffähig, Downgrades im System von Microsoft nicht vorgesehen: wer etwa „Forza Horizon 4“ lieber mit vollen Details auf einer Xbox One X spielt, kommt dort um eine Neuinstallation nicht herum, selbst wenn sich die Xbox One X-Fassung auf eine Festplatte verschieben lässt (und von dort nirgendwo starten). Nachlese

Update 6. Dezember: auch „Star Wars – Squadrons“ für die Xbox Series-Konsolen lässt sich von einer Festplatte aus starten. Die Version funktioniert ebenfalls problemlos auf einer Xbox One. Damit sind es drei Titel: zwei von Microsoft selbst, und einer von Electronic Arts. Dazu gehört, dass die Spielstände (von der Gratis-Cloud) untereinander kompatibel sind, das heißt Einstellungen welche für Xbox Series S und X vorgenommen wurden bleiben somit erhalten. Als einziger Unterschied in den Menüs fehlt in „Star Wars – Squadrons“ auf der Xbox One die 120hz-Option (ähnlich wie bei „Ori and the Will of the Wisps“). Hier und bei „Halo – The Master Chief Collection“ habe ich zudem auf der Xbox Series X zunächst nur ein (nochmaliges) Symbol in der Spielsammlung festgestellt, das zu einem weiteren Upgrade oder die Verschiebung auf eine SSD auffordert, wenn das Spiel auf einer Festplatte gespeichert wurde: dieses Symbol verschwand jedoch mit der Zeit. An der Xbox Series X-Funktionalität änderte dies nichts.

Die Informationen von Digital Foundry zu einer nur teilweise vorhandenen Unterstützung der Velocity-Architektur bei „Gears 5“ Anfang November kann ich übrigens nicht unbedingt bestätigen. Seit ich meine Xbox Series X habe konnte ich das nur dafür installierte „Gears 5“ jedenfalls von keiner Festplatte aus starten – zumindest in dem Fall dürfte zum Release der Konsole eine Änderung eingetreten sein, das heißt wiederum dass sich die Situation bei den drei oben genannten Spielen vermutlich auch jederzeit ändern kann.

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