Dokumentation von Vorgängen bei Webedia

Quelle. Transkript meines letzten Beitrages: ‚Der gesperrte User hat allein in den wenigen Worten die ich las ausdrücklich darauf hingewiesen aus dem Umfeld der antifeministischen Plattform von Gerd Riedmeier zu stammen. Welchem „Sexismus“ („nun reicht es mit deinem Sexismus hier“) sich so schuldig gemacht worden wäre bleibt diese Stellungnahme schuldig.

Also TäterInnen-Opfer-Umkehrung par excellence.

Der Sperre kann ich offenbar entnehmen, dass antifeministische Äußerungen, Stellungnahmen in diese Richtung, mit Sexismus gleichgesetzt werden sollen. Also als eindeutige Absage an jeglichen Pluralismus.

Wenn hier ein Kotau vor einzelnen feministischen Positionen eine Grundvoraussetzung für Teilhabe und Miteinander, der Teilnahme an einem kommunikativen Austausch ist, dann bitte ich das kenntlich zu machen – wobei ich keinesfalls der Meinung bin, dass eine solche Vereinnahmung der Sache dienlich wäre.

Ja dieser Kotau konnte bereits gestern Abend angenommen werden bevor ich begann hier wieder zu schreiben, aber ich wollte dieses Vorurteil nicht als Wirklichkeit transportieren und gleich auf Beiträge verzichten.

Ihr könnt nicht darüber bestimmen wer feministisch wäre und wer nicht. Ihr könnt nicht einmal über „das andere Geschlecht“ (Simone de Beauvoir) selbst bestimmen, wen ihr als zugehörig dazu erachtet, akzeptiert, noch toleriert, und wen ihr ausgrenzt, ausgeschlossen habt (wenn ihr wie in diesem Fall Beifall für diese Sperre erhalten habt). Im Gegenteil können diese Vorgänge auch als misogyn und verletzend, als von oben herab angeordnete Gewalt der vierten Gewalt wahrgenommen werden.

Und im Gegenteil irren diese Sperrungen ebenfalls – und geben in erster Linie einen verwirrten, überaus misslungenen Aktionismus wieder. Nein ich möchte nicht unterstellen dass der Kommentar aus der Chefredaktion geschrieben wurde nur um Klicks zu generieren, aber auch das kann somit bereits angenommen werden. Sie sorgen für kein Verständnis feministischer Anliegen, mehr Rücksichtnahme oder Einfühlungsvermögen (der inflationär gebrachte Begriff der „Empathie“), sondern verschlechtern das gesellschaftliche Klima (gerade durch diese Vereinnahmung feministischer Positionen) zusehends. Sorgen für nichts als Kopfschütteln bei jenen die „es immer schon gewusst haben“ wollen. Für Gegenaufklärung, das Gegenteil von Bildung und Wissen: am Ende glauben die Leute wirklich, der 100-jährige Feminismus wäre als ganzes und komplett so wie er sich hier über vermeintlich sexistische „Trolle“ vorgestellt wird – in diesem Forum scheint der Glaube ohnehin schon weit verbreitet zu sein.

Und das stellt ein wie auch immer definiertes „Hausrecht“ hier eindeutig über jede freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Charta der Grundrechte der Europäischen Union.


Hinzu kommen kulturell mehr als ???

Über einen Avatar der mit dem Konterfei und dem Eigennamen eines aus Literatur und Film bekannten Frauenmörders ausgestattet wurde meint die französische Webedia-Gruppe demnach Sexismus zu ahnden. Mit Verlaub: gehts noch? Oder um es mit Judith Holofernes zu sagen: ich glaub es hakt.

Genug ist genug. Und das bringt mein „Fass zum Überlaufen“:

(…)
Das weise ich auf das Schärfste zurück.

Im Gegenteil sind Verkürzungen, Vereinfachungen und Schlagworte/Slogans zentrale Kennzeichen von Indoktrination und solche Buzzwords auf dem Weg in eine autoritäre Struktur der erste Schritt. Nur das mangelhafte Bewusstsein diesbezüglich nehme ich zur Kenntnis.

Ich habe mich hier seit gestern Abend aber ausdrücklich um eine wenig formelle Umgangssprache bemüht und anders als ich es gewohnt bin selbst zähneknirschend teilweise zu vereinfachend geschrieben. Darauf lege ich großen Wert. Oft bestanden meine Sätze nur aus einem Hauptsatz und wenigen Worten.
Ich hatte in den letzten Monaten regelmäßig Eure Zeitschrift GamePro gekauft und mich zuletzt sehr über die Reportage zum Thema „Sex in Videospielen“ in beiden Eurer Zeitschriften gefreut, die ausnahmsweise ohne jegliche Ressentiments auskam.

Gezeigt dass Frieden, Versöhnung, Schwesterlichkeit zwischen den mentalen „Lagern“ durchaus möglich wären. Das Verhalten hier straft mich nun Lügen.
Meine Käufe stelle ich mit Ausgabe 03/2021 wieder ein. Das morgen erscheinende Sonderheft zu „Cyberpunk 2077“ wird bis auf weiteres die letzte Webedia-Publikation sein die ich kaufe. Nur die Newsseite von GamePro.de werde ich weiterhin besuchen.

Ich werde mich bei Gelegenheit auch über den Vertrieb Eurer Zeitschriften in Österreich informieren und wie wenigstens das Zulassen von neuen Rassentheorien (white privilege) unter dem Deckmantel des Antirassismus mit dem Tatbestand der Verhetzung hierzulande nicht doch korrelieren könnte.


Privatwirtschaftlich Agenden zu verfolgen und Widerspruch zu ahnden sind eine Sache, gesellschaftliche Verantwortung für das eigene Handeln des Verlages, der Mediengruppe, zu übernehmen, eine gänzlich andere. User in der Moderation auf das Gröbste zu beschimpfen ohne die Gründe auch nur ansatzweise darzustellen, also nur mit Zuschreibungen wie „Sexist“, „Rassist“ usw.: ich werde die Vorgänge welche ich hier festgestellt habe öffentlich dokumentieren und ein Transkript dieser meiner letzten Stellungnahme anfertigen.‘

14. Januar 2021
15. Januar 2021

Nachlese 2015 zur Autorin Nina Kiel (Sex in Videospielen, „Seduce Me“ etc.). Screenshots des eingängigen Transkript inklusive Zitation der Forenmoderation (wird vermutlich demnächst gelöscht und ich deshalb erfahrungsgemäß gesperrt werden):

15. Januar 2021

Über pyri

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