Advocati Diaboli

Von Steam: ‚Realsatire pur. Ich machte gestern den Fehler und hatte dazu auch kurz beim wohl immer noch als neobürgerlich zu verstehenden, einstigen Rohrspatz David Jaffe vorbeigeschaut – der war hinter seinem „männlichen“ Vollbart kaum mehr zu erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=3dJwSb-1CXI ich glaub der bewirbt sich (damit) um einen neuen Posten als Lead bei einem Sony-Studio irgendwo, nachdem ja Cory Barlog, also sein Nachfolger von anno dazumal, die neuen unsäglichen, politisch korrekten „God of War“-Spiele machen darf. Auch als Kunden Prostituierter, also Profiteure der Sexarbeit, prangerte er die Reddit-Leute diesbezüglich an – so als ob die durchschnittliche Sexarbeiterin deren Frauenbild entsprechen würde.

Würde diesen Leuten welche sich über das „Aussehen“ von Aloy beschweren ja weitaus eher ausrichten, dass Ferrari bereits Ende des letzten Jahrtausends erstickt worden war – und es damit bewenden lassen – aber die Auskunft zweifellos wieder „niemand verstehen“: die Frage welche ich mir dabei stelle bleibt jedenfalls eine ganz andere.

Weshalb bedient sich die Videospielindustrie überhaupt an Modellen und Schönheitsidealen aus Hollywood oder der Mode-Branche, nur um sich nachher – in der Post-Production sozusagen – davon wieder politisch korrekt zu entfernen.

Das (unbeabsichtigte) Ergebnis kann sich zwar oft sehen lassen – so erinnert mich das Dreigestirn von „The Last of Us, Part II“ bestehend aus Ellie, Abby und Dina eher an die Güteklasse von „Pornodarstellerinnen“ die ich kenne und schätze (im Unterschied zu diesen schlechten Designern und Journalisten) und konnte selbst Sony samt Gewaltkomikerin Ashly Burch nicht verhindern, dass für „Zero Dawn“ hier am PC längerfristig der mit Abstand kreativste „Nackt-Patch“ publiziert wurde den ich je gesehen (und dokumentiert) hatte, aber manchmal frage ich mich schon ob solche Threads nicht von diesen „Geschlechtsgenossen“ im Design und Journalismus nicht extra in Auftrag gegeben wurden – nur um nachher deren „toxische Männlichkeit“ zu „kritisieren“ und die vorgebliche „Diskussion“ um das Stereotyp „sexistischer Gamer“ erst bewusst zu beleben.‘

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