Zur (nunmehrigen) politischen „Kultur“ in Österreich…

Kommentar: ‚Menschenverachtend, zutiefst verabscheuungswürdig und wirklich durch nichts zu entschuldigende sprachliche „Verwahrlosung“: genau diese Bigotterie der Grund weshalb ich hier nur mehr in absoluten Ausnahmefällen auch nur irgendetwas schreiben möchte –

Mir noch äußerst lebhaft gegenwärtig wie die heutige Landeshauptfrau von Niederösterreich dereinst wegen ihres Namens und/oder Äußerlichkeiten mit einer Disney-Figur assoziiert worden war und das hier als unentschuldbarer Sexismus sowie Herabwürdigung quittiert wurde, eine (mutmaßlich) „starke“ Frau in die Nähe einer anthropomorphen Tiergestalt zu bringen: und dann lese ich diesen „offiziellen“ Tweet der Sozialdemokratie in diesem Land, der SPÖ (Bundespartei!?) und falle aus allen Wolken – nur weil irgendein Herr Schmid das irgendwann mal auch auf sich selbst bezogen hat kein einziges Wort der „Kritik“ oder Empörung, nicht einmal eine Fragestellung für diejenigen welche ohne Erinnerung den „Kontext“ dieser Wortwahl nicht kennen sollten.‘

Replik 10. Feber: ‚Was Sie mir damit sagen wollen frage ich gar nicht mehr: nur noch eine Feststellung – die Sozialdemokratie war dereinst die einzige welche Österreich euphemistisch nicht autoritär „umgestaltete“ oder in eine Diktatur führen wollte. Darin liege aus meiner Sicht jedenfalls auch eine Verantwortung, dahingehend sich nicht gegenseitig in der Wortwahl von VP-Leuten zu unterbieten, mit dem Gegenstand aus dem Bereich der Antikorruption antworten: keine Ahnung wie auf diesem zynischen Niveau konstruktive Oppositionspolitik möglich wäre, aber hier im linksbürgerlichen Milieu ist Prolet für Menschen meiner Herkunft ja ebenfalls ein Schimpfwort
Zur Volkspartei selbst verweise ich auf die treffende „Charakterisierung“ von Stefan Wagner in Der Funke 200.‘

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