„Hass im Netz“ reloaded…

Neues von „Terence Lennox“: ‚Immerhin weiß ich nun wer mir Anfang 2010 schrieb, dass ich „Sterbehilfe“ benötigen würde: https://pyri.wordpress.com/2010/01/11/eine-gute-idee-von-terence-lennox/
Hat zwar über zwölf Jahre gedauert, aber immerhin eben – mal sehen was die (österreichische) Justiz so hergibt nachdem mir damals nicht geholfen werden konnte. Stichwort „üble Nachrede“ und so – „Recht auf Vergessen“ etc. Wird interessant werden!‘ Nachlese

22. März 2022, 20:17:27

Nachtrag 23. März: das einst von mir angenommene „Autorenkollektiv“ (die Seite von der die ursprüngliche Information stammte existiert nicht mehr) antwortete mir heute Morgen beim Standard direkt mit einer feinsten TäterInnen-Opfer-Umkehrung: ich selbst hätte mich damals demnach „rassistisch“ und „menschenverachtend“ geäußert. Beide Zuschreibungen sind (in Österreich) von der Meinungsfreiheit gedeckt. Hier das letzte meiner 14 Postings von damals mit der Funktion die anderen 13 nacheinander aufzurufen (um sich selbst ein Bild von meiner – damaligen – Sprache und Intention zu machen). Wieder dürfte (wie üblich) „Unverständnis“ und ein Mangel an „sinnerfassendem Lesen“ als Folge ausschlaggebend gewesen sein.

Über Arigona Zogaj hatte ich mich eingangs nur dahingehend geäußert, dass ich die (emotionalisierte) Wahrnehmung einer siebzehnjährigen Person als „Kind“ nicht akzeptiere. So wie ich sie hoffentlich (!) in sämtlichen meiner Texte ungeachtet jeglicher Herkunft (Stichwort „Rassismus“) stets zurückwies. Was ich tat war im Gegenteil Robert Misik Menschenverachtung vorzuwerfen, als er Mitmenschen (im Video) mit „Amöben“ verglich: der Standard lies dabei den Artikel samt Thread zwar stehen, entfernte aber das zugehörige Video – der Kontext lässt sich deshalb nicht mehr wirklich rekonstruieren, um den soll es hier aber auch nicht gehen: Misik arbeitet mittlerweile bezeichnender Weise ja für das Medienhaus „Österreich“ (!), einem unsäglichen Boulevard hierzulande (ungefähr auf dem Niveau der deutschen Zeitung mit vier Buchstaben) und hat den Standard längst verlassen.

Ich habe mich darüber hinaus heute informiert und erfahren, dass das vor einiger Zeit breit medialisierte „Hass im Netz“-Gesetzespaket nur eine zeitliche Ausweitung von 6 Monaten auf ein ganzes Jahr beinhaltete – und auch dann eher nur, wenn es sich um veröffentlicht( geblieben)e Inhalte handelt. Kommunikation von vor über zwölf Jahren schließt das praktisch von Vornherein aus. Und der Standard übermittelte mir die von mir beanstandeten Antworten, worauf ich damals ebenfalls hinweisen wollte wenn ich von Schreiben berichtete, immer nur per Mail. Ob sie das heutzutage auch noch so handhaben (oder nur mehr veröffentlichte Antworten in Mails verschicken) kann ich nicht sagen, denn nach dieser für mich überaus schmerzhaften Erfahrung habe ich mich in der Folge Stück für Stück aus solchen Debatten herausgehalten – bis ich sie vor ein paar Jahren fast gänzlich einstellte.

Ich lasse es damit bewenden, schließe hier die Kommentarfunktion und stelle lapidar fest: Gerechtigkeit kann in dieser Form leider nicht erfahren werden. Diesen Beitrag schalte ich jedoch nicht auf „privat“.

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