Neuer Kommentar zu Digital Foundry…

Today. Always the same… Another heartfelt „serious“ comment (moment): ‚Sorry, I know you don’t talk about these issues but it’s ignorant to a fault to just don’t consider them at all: it’s crystal clear why Sony (or worldwide Bandai Namco for that matter) does not endorse anything related to classic „Ridge Racer“ anymore. Up to „Ridge Racers 2“ on PSP and „Ridge Racer 7“ on the PS3.

„Tekken 7“ successfully celebrated all of „Tekken“ history („Tekken 8“ may be a real thing) but for „Ridge Racer“, they are just not capable of even closely doing that: that’s why the world maybe won’t ever get even a single new entry. For „Ridge Racer“, this is just socially impossible regarding public relation.

It’s everything about the depiction of females (through musical cues, with characters and so on) in those games: they are nowadays considered to be more or less offensive. Every press article about those games now has to make that very clear: they are not considered to be inclusive (anymore). So it’s not there for quite similar reasons Disney does not release „Song of the South“ (1946) on Disney+ or physical media anymore. They just could release the Vita version or the ill-fated Bugbear-developed „Unbounded“ because those did not have the imagery: even ten years ago in 2012 it already became mandatory to remove most or all of this stuff out of video games.

„Ridge Racer“ is not there because of sexual reasons and for sexual reasons only. Period. There’s nothing ridiculous about the fact: please for once just face this truth about the video games industry these days.‘

2004/05: als die Videospielwelt noch „in Ordnung“ war –

Deutschsprachige Replik vom 24. Mai (Steam, nicht öffentlich): ‚Es hörte nicht abrupt auf – so wie in anderen Franchises (etwa „God of War“ und „Unreal Tournament“, oder „brauchte“ nur einen Zwischenschritt wie damals „Mortal Kombat X“), sondern wurde schon im Laufe der Zeit deutlich weniger: „Ridge Racers 2“ und Ridge Racer 6/7 wiesen die Ikonographie kaum mehr auf, aber dort war sie zumindest noch in Ansätzen vorhanden. Ich meine die heutige negative Beurteilung dessen wird auch leider oft nicht explizit genug gemacht, hat aus meiner Sicht aber eine immense Bedeutung bei der Bildung von Ressentiments gegenüber bestimmten (Neu-)Veröffentlichungen: zuletzt dachte ich mir das etwa bei „Project Zero – Priesterin des schwarzen Wassers“. Das Spiel dürfte 2014 das letzte „Großspiel“ gewesen sein, das noch voll darauf setzte und wurde auf der Wii U meinem Eindruck nach längst nicht so verrissen wie heute.
Und oft geht es bei diesen japanischen Titeln sowieso um keinen provokanten Sexismus oder misogyne Beschimpfungen, sondern eher eine Ästhetik wie sie aus James-Bond-Titelsequenzen von früher bekannt ist und eine „Sinnlichkeit“ wie sie spätestens in den 1950er Jahren im westlichen Kinofilm mit Ikonen wie Sophia Loren, Silvana Mangano oder Marilyn Monroe kultiviert worden war.
Als Höhepunkte dessen sehe ich übrigens auf der PSP „The 3rd Birthday“ (Parasite Eve 3) von Square Enix und am GameCube „P.N.03“ von Capcom an. Diese Marken rühren die Konzerne denen sie gehören ebenfalls garantiert nicht mehr an – selbst wenn vermutlich eher behauptet werden wird, dass es sich dabei um aus anderen Gründen „schlechte“ Spiele handelt. Lediglich eine rein technische Verfügbarmachung scheint noch drin zu sein, wie dass zuletzt „Rumble Roses XX“ von Konami durch Microsoft auf der Xbox rückwärtskompatibel gemacht wurde, solange sie nicht kuratiert erscheint.
Möglich erscheinen ansonsten nur noch Darstellungen wie in „Bayonetta“ oder „Nier“, wo Fragen der Repräsentation wenigstens etwas „positiv“ mitschwingen. Eine Ausnahme bildet vielleicht Hideo Kojima, der das (subtil) noch probiert, aber damit nicht immer Erfolg hat: so wurde die Figur Quiet 2015 in „The Phantom Pain“ skandalisiert, aber bei „Death Stranding“ schien das ganze Brimborium rund um Tränen, Fürsorge usw. bei seinen beiden zentralen Frauenfiguren dort niemandem aufgefallen zu sein (ich habe jedenfalls nichts davon mitbekommen). Also wer wie ich meint dafür empfänglich zu sein kann derlei Emotionen von Kojima immer noch vermittelt bekommen, auch wenn sie heutzutage eher auf „sexualisierte“ Sentimentalitäten hinauslaufen mögen. Andere „Autoren“ wie Goichi Suda haben damit aber (vorerst) komplett aufgehört.

(…)

Figuren bei Hidetaka Miyazaki wie die „Maiden in Black“ https://demonssouls.fandom.com/wiki/Maiden_in_Black von „Demon’s Souls“ sind auch solche an die ich dabei dachte und nicht unbedingt auf Konzepte wie Stärke hinauslaufen: in ihr wohnt zwar die Kraft eines Dämons, aber diese dringt gewissermaßen nicht (mehr) nach außen. Darüber hinaus ist sie nicht sexualisiert, der Zugang zu gerade solchen Frauenfiguren aber wohl kein anderer: im Westen würde ihnen meiner Meinung eher mit Zynismus begegnet werden, da Dienstbarkeit oder die Bereitschaft zur Aufopferung hier nicht mehr als Tugenden gelten. Und diese (neuen) Körperbeschreibungen in „Elden Ring“ sind mir ebenfalls schon aufgefallen, meine aber dass in diesen Spielen das Gewicht von Körpern die gespielt werden (wegen der Geschwindigkeit) eine größere Rolle spielt als ihr Erscheinungsbild.‘

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