„Gladbeck“

Kommentar. „Überflüssige Worte“ bei auch keinem „Qualitätsjournalismus“: ‚Nein, wäre es nicht: etwas Kontext sehr wohl geboten gewesen. Was war mit den anderen Luxuskarossen auf der Autobahn am Ende? Im Abspann kann im Modus des Man erfahren werden, dass ein Politiker zurücktrat – ein anderer dafür nicht. Warum… Weshalb

sich die Polizei in Deutschland so verhalten hat wie sie es tat (im krassen Unterschied zu den Niederlanden) dabei überhaupt nicht erfahren werden. So hat sich dieser „Tiefpunkt des Journalismus“, dieses „Schandmal“ vor meinen Augen lediglich wiederholt.
Das einzige was für diese Montage spricht ist die Distanz aus nunmehr fast fünfunddreißig Jahren, denn die Bilder bleiben vorhanden und das Ereignis kann im Sinne von Baudrillard so nicht stattgefunden haben. Die junge Frau ist und bleibt tot, die von dem einen Geiselnehmer an einer Stelle nicht „gut“ genug bedroht worden war: der Film endet bevor die Aufarbeitung beginnen kann – während nostalgische Titel à la „Stranger Things“ eingeblendet werden. Geschmacklosere Szenen kaum vorstellbar.‘

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