Neues zu NRhZ-Online und Co.

Kommentar: ‚Die Probleme bei solchen Äußerungen beginnen wohl eher dort, wenn sich dabei schon die Frage gestellt werden kann an welche „Pluspunkte“, die es in einem GTA ohnehin kaum gibt, da etwa gedacht wird. GTA ist schließlich kein Arcade-Spiel.
Was ist also gemeint? Vermutlich Geld, das dabei aufgesammelt werden kann.
Wieso wird dieser Umstand aber dann so interpretiert und nicht als „Kritik“ am Kapitalismus – wie zweifellos beabsichtigt? Das ist doch völlig abwegig und ignoriert praktisch alles was aus dem Umfeld der Kreativen dieser Spiele je vorgeblich verlautbart wurde, vom restlichen Inhalt von GTA völlig zu schweigen.

Was passiert mit dem Geld? Oder wie schnell kann es im Spiel wieder verloren werden?
Ich würde den GTA-Machern ja vielmehr vorwerfen, dass ihr Antikapitalismus unglaubwürdig ist – dass sie populistisch sind, ihre „Kritik“ nicht überzeugend ist, nicht zuletzt da sie selbst mit ihren Spielen sehr viel Geld gemacht haben, es wahrscheinlich nicht wieder verloren haben, und ihre Karikaturen wiederum so handzahm sind dass sie sich nicht einmal trauen die Orte und Dinge (oder Personen) bei ihren realen Namen zu nennen (im Gegensatz zur No-Budget GTA-Parodie „NotGTA“). Stattdessen flüchten sie sich in ihre Fantasiewelten und kommen sich bei ihrem Zynismus vermutlich noch gut vor, werden sie von der Presse gehätschelt. Ihre rebellenhafte, pseudosubversive (Punk-)Attitüde ist aber nur genau das: Pose, denn im Grunde sind ihre Spiele hoffnungslos politisch korrekt, höchst angepasst, entsprechen voll und ganz dem Zeitgeist usw. Genauso wie im Filmbereich die geschwätzigen Ausnahme-„Gewaltfilme“ eines Tarantino.
Dagegen kann das dünkelhafte Menschenbild von einem Rudolf Hänsel doch nichts ausrichten? Das belächeln die Betroffenen, all jene denen es wirklich anginge und die vielleicht tatsächlich zuhören sollten – was Leute wie Hänsel möglicherweise zu sagen hätten. Zwar nicht unbedingt darüber was in GTA Kindern beigebracht würde, denn Eltern welche so verantwortungslos sind und ihre Kinder in die Nähe von derlei Spielen lassen brauchen nun wirklich nicht dem Staat als Ordnungsmacht die Schuld daran geben, den dürften sie bei ihrer Zeugung schließlich auch nicht gebraucht haben, aber dass die Branche sich wegen der Verbreiterung des Mediums ständig auf die Schultern klopft kann einem schon nachdenklich stimmen, wenn einem alten Hasen wie mir erstmal bewusst wird welche inhaltliche Qualität Menschen stundenlang auf ihren Handys und in ihren Browsern (nicht) spielen. Die Industrie lobt ihre „Indies“ als Arthouse-Erzeugnisse, die aber weiterhin kaum breitenwirksam sind und diejenigen (neuen „Gamer“) welche Videospiele immer noch primär als gedankenlosen Zeitvertreib betrachten keineswegs kennen.
Kurzum: wer soll überhaupt haben wollen, „dass der Spieler möglichst viele Fußgänger mit Autos platt fährt“? Eine solche Annahme, auf ein dermaßen negatives Menschenbild allein sich zu berufen – falls es sich gar um einen begründeten Vorwurf handeln kann -, ist doch einfach nur niveaulos und so etwas streift diese Industrie einfach ab – so ist dieser selbstherrlichen Branche jedenfalls nicht beizukommen: oder was haben solche Äußerungen in den letzten zehn Jahren gebracht? Seit Emsdetten, dem „Kölner Aufruf“ und Winnenden? Voriges Jahr gab es zu München ein kurzes Aufflackern.
Ansonsten alles wieder vergessen – bis auf ein paar Sonntagsreden: heute ist es vielmehr so, dass die Studios bei den fraglichen Corespielen mit der USK im Tandem radeln – die staatlichen Vorgaben dazu geführt haben, dass die BPjM bei den größeren Spielen eben keine Funktion mehr hat, zuletzt nicht einmal mehr bei „Mortal Kombat“. Dort müsste der Moralismus von Leuten wie Hänsel ansetzen, und nicht dasselbe Misstrauen einer Öffentlichkeit ständig in sektiererischer Weise wiederholen – mit einem gewohnt normativen Kulturbegriff auf deren Empörung hoffend – denn das hat nun überhaupt nichts gebracht, sondern vielmehr dorthin geführt wo Merkel letzte Woche war.

Genauso zuletzt bei Herrn Müller: bei Müller war es die alte – uralte – Zitierung des Braunauers (die Internetgenerationen reagieren darauf höchstens mit der Nennung von „Godwin’s Law“, vielleicht noch erklärend mit „wenn einem die Argumente ausgehen“ oder so). Hier, bei Hänsel, scheint es wieder der ach so neue – nur scheinbar junge – „Errorismus“-Vorwurf (Marke „KenFM“) zu sein. Was das alles initiiert: nichts, genau genommen nicht das geringste Umdenken ist dadurch zu erwarten. Hoffnungslos: wenn ich heute nach „Arbeiterfotografie“ google, was schlägt mir die Suchmaschine des Konzerns allen Ernstes als zweiten Begriff vor? „Querfront“.
So weit haben es die Leute um den Herrn Elsässer mit ihrer „Kritik“ am Kapital gebracht, in solche Ecken wurden sie gedrängt: sie haben schlichtweg verloren – sie können kapitulieren.‘

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Wieder was über Hideo Kojima

Beim Rolling Stone. Kommentar: ‚Na ja. Mal sehen was er aus diesen Ideen so alles machen kann – klingt erstmal nicht viel anders als die üblichen, öffentlich wirksamen Ressentiments gegen Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung, Reduktion zur Darstellung von Konflikten in Videospielen (mangels schwierigerer Alternativen wie einem glaubwürdigen Dialogsystem). Und diese referierte er im Grunde auch schon in „Guns of the Patriots“.
Gerade „Metal Gear“ ließ das alles bei seinen Handlungsoptionen jedoch, trotz allen anderen Interpretationen, bislang stets offen – auch seine anderen Spiele bei Konami, die Adoleszenz-Reflexion „Zone of the Enders“ und die Natur-Integration „Boktai“, waren spielerisch diesbezüglich eher konventionell. Und selbst ein Seil kann, dem Bild folgend, schließlich als Waffe missbraucht werden: narrative Spiele brauchen zwar schon seit „Dear Esther“ keine solchen Handlungsoptionen, keine Gewinner oder Verlierer, und Adventures gibt es seit William Crowther auch schon über vierzig Jahre, böse Zungen könnten jetzt aber (erst recht) wieder behaupten, dass seine Spiele sowieso vor allem aus Zwischensequenzen bestehen. Vielleicht wäre er deshalb wirklich ein besserer Filmemacher geworden – „Dunkirk“ sehe ich jedenfalls eher kritisch, ähnlich wie Abenteuerfilme à la „The Great Escape“ davor: „Krieg“ ist nicht „spannend“ und sollte auf gar keinen Fall zur Selbstdarstellung taugen.‘

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pyri, der Weltranglisten-47.

Seit dreißig Jahren spiele ich heuer Videospiele… Und zum ersten Mal stehe ich heute in einer Weltrangliste (ganz unten ganz klein, kaum erkennbar). Danke Leistungsgesellschaft. Danke, Deep Fear! Je obskurer das Spiel, desto größer die Chance.

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Verschiedene Jugendgefährdungen und possierliche Umstände

Weitere „Kommentare“: ‚(…)

Woher stammt die Information, dass keine Indizierungskriterien geändert worden seien? Diese werden ja (leider!) nicht öffentlich zugänglich gemacht.

Ich behaupte ja mal salopp: Indizierungskriterien existieren gar nicht, können – vernünftiger Weise – überhaupt nicht existent sein. Für alle die das nicht schon immer gewusst haben…

Und das was da noch (indirekt) als solche betrachtet wird, sehe ich auch nicht als Indizierungskriterien an: ich definiere Indizierungskriterien als Kriterien die explizit „Jugendgefährdung“ in Deutschland feststellen sollen, und keine straf- oder zivilrechtliche Relevanz (die das auch kann). Nur weil etwa das Zivilrecht (als Privatrecht etc.) bislang in Deutschland bei Games keine Rolle spielte, heißt das nicht dass es dahingehend nicht auch greifen könnte – es existieren aus anderen Medienbereichen schließlich genügend Beispiele.
Das ist doch ein so weites Feld, dass darüber so gut wie gar nichts gesagt werden kann – was dann alles möglicherweise ein Indizierungskriterium wäre… Mag sein, dass eine solche Relevanz trotzdem als „indirektes“ Kriterium verstanden werden kann, da liegt eine Fehlinterpretation des Begriffs (aufgrund besimmter, persönlicher Ablehnungen/Zurückhaltungen) aber wesentlich näher.

Genauso halte ich die genannten Strafnormen für beliebig und damit völlig aus der Luft gegriffen: „wir“ wissen es doch nicht genau. Und das ist deshalb nichts anderes als würden gewöhnliche, andere „Gewaltspiele“ plötzlich mit Terrorismus identifiziert werden – oder Umweltverschmutzung (im Sinne eines Spitzers).
Nach dem Motto: da war was mit Gewalt als Terror zuletzt in den Nachrichten, also wird auch das so interpretiert. Und solange es zu keiner Verurteilung in diesem Bereich kam, also ja nicht einmal zu einer Indizierung (!), sind das ganz klar Präjudizierungen – sprechen da nichts anderes als persönliche Abneigungen und Ressentiments.

Würden diese Normen zum Tragen kommen, käme es erfahrungsgemäß zu ganz anderen Ergebnissen – und keinem Herumlavieren zwischen USK-12, USK-18 und keiner Kennzeichnung, aber auch keiner Indizierung (!) – wobei meistens trotzdem weiterhin ein USK-16 erteilt wird. Und in einzelnen Fällen, bei einer nur leicht veränderten Ästhetik, USK-6 oder sogar USK-0.
Also wird es entweder an einer Änderung der „direkten“ Indizierungskriterien, ja (vielleicht!) in Anlehnung an ein verändertes (verschärftes) Strafrecht, oder aber es gibt, als immer noch vorhandene zweite Möglichkeit, spielimmanente Gründe. Und allein über diese Gründe wird die BPjM keine Auskunft erteilen können, wobei sich dann aber schon die Frage stellt wie groß (und regelrecht absurd) der USK-Spielraum aus jugendschutzrechtlicher Sicht eigentlich ist…

(…)

Immer wieder wird bei Gelegenheit diese für mich seit jeher irrige Sicht vertreten. Das widerspricht doch vollkommen jeglichem Ansatz von Jugendschutz (nicht nur in Deutschland), ganz egal was (in Deutschland) konkret unter „jugendgefährdend“ sonst noch so alles verstanden wird: es ist doch ein Grundanliegen jeglichen Jugendschutzgedankens auch (die) Jugend vor Straftaten zu schützen (!). Zudem ist im Jugendschutzgesetz doch ausdrücklich festgelegt, dass strafrechtlich relevante Inhalte zu indizieren sind – und sie sind damit nunmal nichts anderes als (auch) jugendgefährdend. Ich meine da tritt, ähnlich wie bei schwer jugendgefährdender aber legaler Pornografie (mit Erwachsenen), einfach ein Automatismus (noch) ein – vielleicht rührt dieses aus meiner Sicht ganz klare Missverständnis ja von daher.
Ansonsten: worauf stützt sich das? Ich verstehe es einfach nicht.

Die einzige Ausnahme wo ich dem noch wenigstens logisch folgen könnte ist zumindest wirklich die Jugendpornografie unter Jugendlichen (wie beim Sexting-Phänomen), aber auch das ist meinem Rechtsverständnis zufolge ganz klar falsch, da das Gesetz meint dass sich die Jugendlichen durch ihre Selbstdarstellungen auch selbst gefährden würden (in Hinblick auf die Erwachsenenwelt, aber auch in ihrer emotionalen Entwicklung). Und ich persönlich stimme dieser Sichtweise des Gesetzes (in verschiedenen Ländern!) sogar zu.

Nun aber zur Posendarstellung:
die Posendarstellung ist schon seit den Achtziger/Neunziger Jahren relevant und drehte sich von Anfang an um an Pädophile gerichtete, vorgebliche „FKK“-Inhalte. Einerseits, andererseits ging es um Darstellungen in der Kunstfotografie – wie etwa bei den Arbeiten von Jock Sturges – und etwa um die Frage wie groß deren (angenommener) sexueller Gehalt (nicht) ist, wie hoch das Maß der Inszenierung (samt Belastung der dahinter liegenden Intention) und sonstigen vorgestellten Natürlichkeit ist – kurzum: wie „sexualisiert“, im heute üblichen Sprachgebrauch der zwischen einem selbstbestimmten Bedürfnis und einer fremdbestimmten Aufdrängung/Gewalt von Sexualität unterscheidet, die Bilder sind: der springende Punkt ist hier, dass vielfach angenommen wurde dass es auf FKK-Stränden keine Künstlichkeit geben kann, zumal in der zugehörigen (echten) sozialen Bewegung der sexuelle Gehalt von FKK sowieso häufig geleugnet/abgestritten wird.

Soweit ich weiß soll es sich auch bei den irgendwo im Netz versteckten, gekauften oder abonnierten Bildern über welche dieser vielzitierte SPD-Politiker gestolpert ist (und die letztlich die Gesetze änderten/verschärft haben), um Inhalte gehandelt haben, welche an genau diese Tradition anknüpften und sich so einer deshalb – sozusagen – auf einer sicheren Seite wähnte (was auch immer da konkret alles noch gefunden wurde).
Ganz sicher weiß ich, dass es einerseits (bis vor kurzem noch?) Internetseiten gibt (gab?), die – Stichwort „family nudism“ – an Pädophile gerichtete Inhalte anboten die diesbezüglich ganz offen Schlupflöcher ausnutzen wollten. Dort wo die Gesetze diesbezüglich besonders streng sind, wie etwa in den USA, ging es dann etwa darum ob (nackte) Kinder gleichrangig zu (nackten) Erwachsenen dargestellt werden – oder ob die Kinder im Vordergrund zu sehen sind.
Bei „angezogenen“ Inhalten, die andererseits ganz eindeutig sexualisierte Posen aufweisen, gab es eine Seite die 13-17jährige „glamourös“ in Bikinis und Unterwäsche (und der Ästhetik herkömmlicher Kataloge) zeigte. Diese Seite wurde afaik aber jedenfalls erfolgreich bekämpft, zumal sie in der Presse einige Aufmerksamkeit erregte und die Intention ganz unzweideutig sexuell (ausbeuterisch) gewesen ist.

Weiterhin bin ich jedoch der festen Überzeugung dass hier ein grundsätzlicher Denkfehler in der Perzeption und Rezeption von (diesen) Gesetzen vorliegt: es geht einfach nicht darum, ob hier Tatbestände erfüllt sind, sondern ob sich unter Umständen diesen angenähert wird (!). Und erst dann wenn Schwellen überschritten werden kommt der sogenannte Index zum Zug, wenn eine strafrechtliche Relevanz angenommen wird, kommen Gerichte zum Zug.
Doch schon weit davor müssen die Gesetze berücksichtigt werden: das betrifft doch praktisch jede Form von medialem Jugendschutz – egal ob es sich um Darstellungen von Panzerknackern (ein Spiel wo man einen Einbrecher mimt, ein Film wo ein Einbrecher der Held ist, ist mindestens USK/FSK-6 oder USK/FSK-12) handelt, oder ob die Darstellungen selbst strafrechtlich problematisiert werden.
Genauso wie auch die Erfüllung von etwa „Kriegsverherrlichung“ bei einem USK-16-Strategiespiel wie aktuell „Sudden Strike 4“ oder FSK-16-Film wie „Battleship“ (2012) keine Annahme ist, sondern ob die Darstellung des Militärs, der zugehörigen Politik, in Hinblick auf militaristische Tendenzen möglicherweise jugendbeeinträchtigend ist – oder eben sogar jugendgefährdend. Deshalb wurde damals auch einem relativ abstrakten Titel wie „Panzer Corps“ die Jugendfreigabe zum Beispiel verweigert (zumal – verklausuliert – darin nur die Wehrmacht gespielt wurde).
Kurzum: ich kann dieses Schwarz/Weiß-Denken bezüglich der Erfüllung von Tatbeständen einfach nicht nachvollziehen, finde es völlig übertrieben und unsachlich.

Und die USK reagiert da in ihren Entscheidungen auch in Abwägung, das heißt höchst graduell, auf Entwicklungen. Das hat nichts damit zu tun, dass sie (jetzt auf einmal) nicht wüsste was sie tun sollte – weil sie etwa vor neuen Gesetzen steht.

Von „Peach Beach Splash“ hab ich mittlerweile auch schon mehr gesehen und verstehe die Bedenken nun umso besser – bei „Valkyrie Drive“ und „Criminal Girls“ (2) ist es mir sowieso schon klar.
Es ist wohl eine Mischung aus beidem von dem ich schon schrieb: einerseits sind spielimmanente Gründe Schuld, andererseits eine veränderte Gesetzeslage: ja die Posendarstellung dürfte aufgrund einer bestimmten Spielmechanik bei gleichzeitigem Eindruck von Minderjährigkeit der Figuren, eine Rolle spielen, aber längst nicht bis zur Erfüllung des Tatbestandes.‘ Nachlese

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Was alles (nicht) „gewaltverherrlichend“ sein könnte…

Replik: ‚Echt zauberhaft. Erstens: was wird hier unter „umgangssprachlich“ verstanden? Zweitens: weshalb sollte ein „juristischer Sinn“ auch zutreffender sein?

Ist es nicht vielmehr so, dass eigentlich gerade die wegen dem Vergehen der „Gewaltdarstellung“ verbotenen/beschlagnahmten/inkriminierten Spiele umgangssprachlich als „gewaltverherrlichend“ gelten? Das meine ich gar nicht zynisch.

Oder wer bestimmt letztlich etwa „vor Gericht“ – überall sind (und bleiben hoffentlich!) Menschen am Werk. Und gewissermaßen betrifft damit jede Definition auch einen (zwischen)menschlichen Umgang: schließlich wird es keinem Positivismus in der Sache dabei gelingen, solchen Begriffen den Charakter eines Werturteils zu nehmen.
In jedem kulturellen Bereich sind grundsätzlich immer verschiedene Dimensionen relevant – etwa medizinische, wirtschaftliche oder religiöse – und aus historischer Sicht gehörten die Rechtssysteme (zumindest bis vor kurzem – sarkastisch gesprochen) auch immer voll dazu. Die gute Jurisprudenz, seit wann auch immer hier daraus so etwas wie eine (technische) Naturgewalt hergestellt werden sollte…

Grotesk finde ich vielmehr den für mich beschämenden Glauben, dass jemand der etwas – aus welchen Gründen auch immer – für „gewaltverherrlichend“ hält, überzeugen soll, dass es dieses doch nicht sein soll – nur weil es woanders auf bestimmte (andere) Sachen eingegrenzt wurde. Oder was bezwecken diese Hinweise sonst – warum seien diese anderen Sichtweisen dann „grotesk“? Ganz unvoreingenommen mal gefragt.

Welches Rechtsverständnis agiert da im Hintergrund? Wenn die BPjM sagt CS sei das (alles) nicht, dann liegt sie aus Sicht dieser Leute nunmal falsch. Das ist doch ganz klar – wo liegt da dann noch ein Problem?
Selbiges kann auch über die LEGO-Videospiele gesagt werden, wo es spielerisch praktisch nur um Gewalt geht und darum Körper zu zerstören – neben ein paar wenigen, mehr oder weniger (pseudo)kreativen Elementen.
Mag sein, dass das ein sprechender Journalismus in dem Moment wo solche Meinungen geäußert werden, ich sage mal, nicht berücksichtigt hat oder nicht weiß (also die Gesetze nicht kennt), aber das ist doch auch überhaupt nicht relevant (zu dem Zeitpunkt an dem so eine Äußerung getätigt wurde). Das ist doch gerade der springende Punkt bei Meinungen, dass keine Meinung immer über alles (gut) informiert sein kann.

Wenn jemand etwas gewaltverherrlichend findet, wird kein Verweis auf anderes „gewaltverherrlichendes Zeug“ noch daran doch etwas ändern können. Das ist doch naiv (zu glauben).

Und grotesk ist dabei wohl eher dieses Reiten auf Paragrafen und deren Jurisdiktion, so als ob in diesen mehr „Wahrheit“ (oder Wirklichkeit!) vorhanden wäre, schlummern würde – als in anderen Meinungen. Schließlich wird sich in diesen Bereichen ohnehin schon mehr als genug auf nichts anderes als sogenannte „Kommentare“ verlassen. So what?
Oder worauf sollen diese Feststellungen/Hinweise sonst hinauslaufen? Das ist doch nichts anderes als Unsachlichkeit/“Trollerei“, die in der „K-Wort“-Debatte sonst ja auch kritisiert wurde: eine schlichte Falschdarstellung in sich selbst. Nichts anderes als eine Polemik zu behaupten, dass diese Form der Feststellung einer „Gewaltverherrlichung“ gewissermaßen nicht oder weniger „gelten“ würde, weil sie nur „umgangssprachlich“ erfolgt (und nicht in Form von – im Fall dieser Beurteilung sonst vorhandenen – Rechtsprechung).

Denn richtig ist (und bleibt hoffentlich), dass es da viele unterschiedliche Meinungen gibt – verschiedene Meinungen/Ansichten vorhanden sind.
Zumal (in den Fällen) ja nicht einmal versucht wird dagegen zu argumentieren, zu erklären warum diese Inhalte wirklich nicht „gewaltverherrlichend“ seien – sie seien es nur nicht, so heißt es, weil „Gewaltverherrlichung“ woanders anders festgelegt wurde. Na toll :augenroll:

Letztlich wird sich damit nicht einmal für irgendwelche beanstandeten Spiele eingesetzt, sondern immer nur auf andere (noch) verwiesen – gewissermaßen nur neue Schuldige gesucht (und gefunden), vermutlich um den Eindruck von Skepsis/Objektivität/Unparteilichkeit zu wahren.‘

Sowie zum Verhältnis von E-Sport zu Schach und (neu!) Wrestling: ‚Dazu könnte natürlich (auch wieder) gesagt werden, dass der Dienst nicht zwischen Realität und Spiel unterscheiden kann, aber ich hoffe „wir“ sind da doch weiter: ich komme da immer wieder sehr gern auf das Schachspiel zurück (das ich übrigens überhaupt nicht beherrsche), doch auch dieses ist auf einer eher abstrakten Ebene eine (sogar feudale) Fiktion von (!) Militär. Ohne untersucht zu haben ob das ähnlich beurteilt wird, kann ich zwar nicht sagen ob dazwischen diskriminiert wird – falls es ähnlich gesehen wird stimme ich dem Dienst jedoch ausdrücklich zu: der E-Sport hat das Problem (Dilemma) der Fiktion nicht nur nicht gelöst, sondern nicht einmal angegangen. So wurde und wird immer nur auf angebliche „Herausforderungen“, oder „Fähigkeiten“ und „Leistungen“ der TeilnehmerInnen, abgestellt, beziehungsweise eine Sozialität betont (der Teamgeist, das Gemeinschaftsgefühl usw.), aber überhaupt nicht danach gefragt was die alle dort inhaltlich eigentlich so machen.
Der E-Sport hat damit ein ähnliches Problem wie das Wrestling (im Sinne der WWE): auch das kann kein Sport sein weil es Fiktion ist, und nicht nur nicht – wie in der Öffentlichkeit für gewöhnlich einzig und allein behauptet – weil Ergebnisse unter Umständen vorher abgesprochen wurden, sondern weil es Narrativen folgt die nichts mit der Realität zu tun haben, sondern vielmehr Scheinwelten sind (mit unechten Figuren, Gefühlen etc.). Also sofern Sport „real“ sein muss, kann das alles keiner sein.
Leider.‘

Nachtrag 25. August: ‚Solange nicht (endlich!) damit begonnen wird die Spiele selbst zu verteidigen, anzusprechen – zu erklären – WARUM diese Spiele nicht gewaltverherrlichend sind, sondern der Schwarze Peter weiterhin ständig immer nur anderen (über solches Paragrafenreiten) in die Schuhe geschoben wird, in Deutschland tut man sich da ja sogar noch sehr leicht – aber was ist mit anderen Staaten wo es diese Gesetze nicht einmal gibt -, wird sich da nichts ändern.
Diese Ansichten existieren nämlich überall. Und Fechten oder Boxen wird es schließlich auch nicht schwer fallen sich zu erklären.

Das ist jedoch nichts anderes als eine bestenfalls überaus defensive Rechtfertigung – nach dem Motto: „ja, aber da gibt es ja noch anderes, viel schlimmeres“ – deren Glaubwürdigkeit nunmal so oder so gesehen werden kann, eine Meinung oder ein Überzeugungsversuch der/dem gefolgt werden kann – oder halt nicht (und im vorherrschenden Journalismus, sowie der Politik, dann vermutlich eben nicht).
Solange ansonsten immer nur vorgestellt wird welches Gemeinschaftsgefühl, was für vorgeblich persönliche Leistungen und angeblich tolle Fähigkeiten im E-Sport wichtig, vorrangig und ausschlaggebend wären – neben vielleicht noch einem ökonomischen Wert den der E-Sport hätte -, denn darum geht es hier ganz klar und eindeutig nicht, das ist diesbezüglich weder relevant noch interessiert das eine Öffentlichkeit (auf diesem Wege besonders nicht): es geht nicht darum WIE Spiele gespielt werden, welchen Wert ihr Spielen (für die Gesellschaft) hätte, sondern welchen Wert die Inhalte der Spiele selbst hätten – welche Werte sie vermitteln würden. Das und vornehmlich das allein, ist im öffentlichen Diskurs relevant und interessant. Ich glaube genau deshalb eher, dass sich diese Wahrnehmung der Spiele nicht ändern wird – denn gerade in der Politik werden Ansichten andauernd geändert, was dort mitunter auch zu einiges an Vertrauensverlust schon geführt hat (sowie zur Stärkung diverser Populismen).

(…) dennoch braucht vor Gericht einer irgendwas ihrer Meinung nach zu Unrecht bezichtigten Person keineswegs Recht gegeben werden. Der berühmte Prozess gegen Deborah Lipstadt ging etwa genauso aus.
Darüber hinaus spricht der öffentliche Diskurs über gewaltdarstellende Medien (mit seiner Historie über „Gewaltvideos“ und „Killerspiele“) seit „Mama, Papa, Zombie“ schon für sich, dass zumindest meines Wissens nach bislang niemand gegen derlei Vorwürfe geklagt hat. (…)

(…) Im Gegenteil scheinen etwa Kenntnisse über das Gewaltdarstellungsverbot in Deutschland kaum weit verbreitet zu sein – nicht einmal in einem Journalismus der darüber eigentlich wirklich Bescheid wissen sollte. In meiner Diss habe ich zudem nachweisen können, dass das auch für andere Begriffe gilt: etwa Pornografie bezogen auf Unfälle im Straßenverkehr – nicht nur bei David Cronenberg…
Und ich würde das auch nicht zu sehr problematisieren wollen: Journalistinnen sind wohl häufig international orientiert und kümmern sich vielleicht auch bewusst nicht um solche Spezifika des deutschen Strafrechts. Sie meinen etwa schreiben oder verlautbaren zu können was sie wollen und solche (dann aus dieser Sicht falschen) Sachen sind nun wirklich nicht nur aus Deutschland zu lesen oder zu hören.

(…)

Ich brauche als „kritischer“ Mensch dafür nicht verstehen, weshalb zwar einerseits nicht einmal CS im öffentlichen Raum verteidigt werden mag, sich andererseits aber (zumindest auf Steam) für einen Zugang zu Spielen eingesetzt wird.
Offenbar geht es bei dieser vielzitierten „Erwachsenenunterhaltung“ dann wirklich nur darum, im Sinne des Neuen Biedermeiers im stillen Kämmerlein zu zocken – sonst öffentlich darum ersucht wird die immanente Gewaltdarstellung bei so einem Spiel etwa zu leugnen oder auszublenden.
Und so wie hier beim Sport- oder Gewaltbegriff – etwa auch in Hinblick auf das MMA (die UFC) – dürfte es ähnlich beim Bildungsbegriff zugehen: eigentlich wird mit den „Spielekritikern“ dieselbe Weltanschauung geteilt, geht man in der Sache völlig d’accord. Den Eindruck habe ich leider ja schon seit ich vor zehn Jahren angefangen habe hier zu schreiben – nicht zuletzt hat sich die Videospielpresse während der Verbreiterung des Mediums um eine einseitige Anerkennung in dieser Richtung bemüht.

(…) mit den konkreten Darstellungen allein ist es nun mal nicht getan.
Ich sprach auch von (anderer) Ästhetik, wie Überhöhung. Die USK hat schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie Abstraktionen oder Überhöhungen stark berücksichtigt – etwa bei „Hotline Miami“, wo sich scheinbar noch die schlimmsten Hipster gut vorkommen es zu spielen. Und mag sein, dass dort sogar ein musikalischer Kontext ausschlaggebend gewesen ist.
Dahingehend kann MKX jedenfalls losgelöst von MK9 betrachtet werden – mit etwas gutem Willen zwar nur, aber immerhin. Ja, vielleicht ein Zufall, wie Du vielleicht merkst: ich traue der Sache auch nicht ganz – mal sehen was die Zukunft bringt.

Ich nehme mal ein Beispiel aus der österreichischen Avantgarde: Kurt Kren, einer meiner Favoriten und immer wieder gern, mit einem sogar eher „harmlosen“ Film von ihm. „22/69 Happy End“ aus dem Jahr 1969 https://www.mumok.at/de/2269-happy-end Kren montierte dort Szenen eines Geschlechtsverkehrs, sogar analen glaub ich, mit einer schnellen Abfolge (damals) gewöhnlicher Kinobilder – schräg fotografiert. Der Film sagt so natürlich sehr viel aus über das was einerseits in der Öffentlichkeit üblich und erlaubt ist, andererseits vielleicht in Schlafzimmern alltäglich. Und der Film ist etwa in dieser Kompilation auf Amazon.de auch Deutschen zugänglich https://www.amazon.de/Kurt-Kren-Which-Way-CA/dp/B071R299Z9/Und dahingehend nicht indiziert, gilt als keine Pornografie (in dem Sinn).

Ähnlich verhält es sich mit Zuschreibungen wie „sozialethischer Desorientierung“ etc. Welche Werte wären das? Was für eine Orientierung wohin sonst? Auch Homosexualität zählte bis vor kurzem noch dazu – nun, auf einmal, aber nicht (mehr). Auf welche Sozialität soll sich das überhaupt beziehen? Usw. usf.
Genauso bei „jugendgefährdend“ und etwa „die Jugend“? Einige linke Parteien in Deutschland, etwa die Piraten, sehen „die Jugend“ wohl schon kritisch. Und das basiert natürlich auf einer Tendenz aus der Sozialpädagogik, Jugend individuell(er) zu beurteilen. Das meinte ich auch damit, wenn ich vorhin schrieb dass „Betrug“ eher ein Sachverhalt ist.

(…)

Es ist nur so, dass CS zweifellos auf Vorstellungen zum Terrorismus (und Polizeiarbeit) vor 9/11 Bezug nimmt. Es ist dahingehend auch nicht militärisch, sondern polizeilich (!), und so als kulturelles Artefakt zu betrachten. Gewissermaßen sogar als Zeitreise (!).
In eine vielleicht sogar noch heilere Welt, wo sich TerroristInnen noch nicht einfach selbst in die Luft gesprengt haben – oder Lastwagen in Mengen gefahren, wo in der Gewalt noch zynisch gesagt „romantisch“ Kommunikation und gewisse Regeln herrschten – eben wie bei Geiselnahmen. Genauso hat sich der Film auch mit RAF-Terror auseinandergesetzt, etwa Volker Schlöndorff. Auch dem kann eine gewisse Romantisierung (für gewöhnlich) nicht abgesprochen werden, zumal die politischen Sympathien bei den einschlägigen Filmemacherinnen oft leider ziemlich eindeutig sind.
Nun kann das alles bei Videospielen (wie CS) gering geschätzt werden, als minderwertig betrachtet werden, weil die richtige „Botschaft“, „Moral“, fehlt oder sonst was, aber dagegen würde ich halt schon opponieren: vielleicht ist sogar der Umstand dass es keinem komplexen Narrativ folgt, keinen großen Kontext aufweist, sondern einfach eher nur zwischenmenschlicher „Sport“ ist, ja sogar das entscheidende Moment bei CS.
Ich bin zwar kein Anhänger einer Archäologie des Wissens, aber dahingehend ist CS künstlerisch einfach zu beurteilen. (…)‘

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Gelebte Geschichte – mit Merkel (und Schiller!)

Dass ich das noch erleben darf ;-( 🙂 Nachlese.

Replik: ‚Warum soll „Bildung“ das Problem sein? Oder: was verstehst Du darunter?
Klar, die Kanzlerin wird keine FPS darunter fassen – aber schon Christoph Schlingensief meinte, dass sie kein Kulturverständnis hätte. Und weder der Bildungsbegriff, noch das (Un-)Verständnis der Kanzlerin braucht dafür übernommen werden – um endlich Akzeptanz für Videospiele als „Erwachsenenunterhaltung“ zu erzeugen.
Vielmehr ginge es darum den Begriff der „Unterhaltung“ so in seiner Bedeutung (wieder) zu verbessern, aber die Kanzlerin war da und wurde zumindest im Ansatz mit Core-Spielen zusammengebracht – jedenfalls keinem „Just Dance“ und keinem 08/15-Handyspiel. Und das war nicht nur ein erster Schritt, sondern ein Meilenstein für das Medium und die dazugehörige Industrie hinter dem zweifellos jahrelange (Lobby-)Arbeit stand.
Deshalb gibt es, jedenfalls von mir, in erster Linie nur einen Riesenapplaus dafür.

Und jetzt hieß es genau darauf aufzubauen, ja vielleicht auch dem was dahinter lag (weiter) entgegen zu wirken, etwa immer wieder zu erklären dass nicht jedes Videospiel „für alle“ da sein kann – auch mal über die in jedem Fall geschönten Statistiken der Branche „kritisch“ aufzuklären, Unwahrheiten gegebenenfalls zu enthüllen, einseitige Vorstellungen (ich meine etwa über „Serious Games“ oder „Gamergate“) zu be- oder entlasten etc.

Damit so was wie da unten, ich meine „-zensiert-, Moderation“ eben nicht mehr passieren braucht.‘

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„Aufreger“

Kommentar: ‚Das Problem ist immer wieder eher was hier ständig unter „Sex“ oder „echter Erotik“ überhaupt so verstanden wird, nämlich funktionierende Körper in einem Gleichklang befindlich – alles andere politisch unerwünscht ist, ausgegrenzt wird, als einseitig

oder gleich Übergriff gilt. Zum Subjekt-Objekt-Verhältnis scheinbar gar kein Nachdenken einsetzen mag (!).
Die Geschlechtlichkeit des Menschen ist jedenfalls so vielfältig, dass sie eigentlich gar nicht auf bestimmte Handlungen oder Darstellungen beschränkt werden könnte – die dann wieder mit Zynismen und Lächerlich-Machen bedacht/überfrachtet werden könnten (!), oder ethisch einwandfrei als „problematisch“ problematisiert werden.
Und wenn dann jemand wie Herr Nolan „Krieg“ selbst jenen erfolgreich als „Spannung“ verkaufen kann, die sich sonst für gewöhnlich über jede noch so kleine Gewaltdarstellung als Bejahung empören, dann hat diese Gesellschaft ein Problem im Zusammenleben – mit Empathie, Aufklärung, menschlichen Grundbedürfnissen usw.‘

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