„Dead Island“ nicht mehr strafrechtlich relevant

Meldung auf „Consolewars“: Bundesprüfstelle listet (für deutschstämmigen Publisher) um. Über den Hintergrund der Erklärung schweigt sich der kurze Artikel leider aus, das heißt dahingehend ob etwa ein Gericht da anderer Meinung gewesen ist, frühere Genre-Urteile bei einer erneuten Prüfung in Betracht gezogen wurden oder doch die Herkunft von Deep Silver eine Rolle spielte. Koch Media ist im BIU organisiert und damit afaik noch immer nicht im Deutschen Kulturrat vertreten.
Ich erinnere jedenfalls daran, dass „Fallout 3“ als Rollenspiel bei doch ähnlicher Gewaltdarstellung erst ein halbes Jahr nach Erscheinen Mitte 2009 überhaupt indiziert wurde. Von „New Vegas“ (2010), das nie indiziert wurde, soll am 10. Februar die „Ultimate Edition“ bekanntlich gar völlig unzensiert mit USK-Freigabe veröffentlicht werden. Also wird das schon in ein diesbezügliches Gewaltbild passen, auch wenn „Dead Island“ deutlich realitätsnaher ist.
Dank an „Anonymous“ für den Hinweis im „Stigma Videospiele“-Forum – Bestätigung bei SB.com

Heute wurde mit „Ryder White“ übrigens der zweite große DLC zum letztjährigen Spiel veröffentlicht: „Ryder White“ beleuchtet die Hintergründe der Zombie-Apokalypse auf der Insel aus Sicht des gleichnamigen abkommandierten Soldaten und ursprünglichen Hauptantagonisten.

Mit „Dead World“ am Ende des Horizonts scheint die Zukunft der einst unter Sexismus-Vorwurf gestandenen Franchise aus Ostrów Wielkopolski dabei (vorerst) gesichert zu sein.

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