„Wolfenstein“-Brettspiel

Kommentar auf Steam (nicht-öffentlich): ‚Auch aus meiner Sicht werden Brettspiele wie Spielzeug behandelt. Die Information sehe ich als korrekt an.
Beide gelten als materielle Kultur – in dem Fall hat das Vor- und Nachteile: der Nachteil ist natürlich, dass – wenn die Inhaltsebene komplett ausgeblendet wird – Sozialadäquanz nicht anwendbar erscheint. Der Vorteil wäre dafür, dass sie im Unterschied zu audiovisuellen elektronischen Medien nicht geprüft werden brauchen, sondern im Grunde wie andere Druckerzeugnisse (also Bücher etc.) -gleich-behandelt werden. Und der Grund dafür liegt einmal mehr in einer wahrnehmungstechnischen Nähe dieser Werke zu Militaria usw.

Mir sind einerseits zumindest keine historischen Beispiele bekannt wo das je anders gewesen wäre: aktuell würde sich als Präzedenz etwa eine theoretische Brettspiel-Umsetzung von „Through the Darkest of Times“ anbieten, ein Titel der schon von sich aus ein klein wenig an Brettspiel-Charakter aufweist.
Der könnte ebenfalls in diesem Bereich einiges bewirken. Also abgesehen davon ist das, allein thematisch gesehen, aber selbstverständlich wieder vorauseilender Gehorsam, denn mir sind andererseits ebenfalls keine kommerziellen Brettspiele bekannt die offiziell je inkriminiert worden wären.‘

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