Kommentar zur Xbox Series X (besonders den August-Konsolen)

Replik: ‚Meine stammt vom 24. August. Ich hoffe jetzt der Fehler hat sich in der Produktion mindestens eine Woche früher eingeschlichen (siehe die Replik weiter unten).
Ich habe bislang vor allem festgestellt, dass sie sich anders ausschaltet – ich schalte meine Konsolen nach Möglichkeit immer komplett ab: die Series X fährt sich dabei wie ein PC herunter und „dreht“ vorher sozusagen ihre Runde – sehr unangenehm, da ich so – wenn ich den Raum verlasse – wegen dem Schwarzwert (LG OLED) nicht feststellen kann ob mein Fernseher auch dasselbe tat. Darüber hinaus registriert die SSD meine Löschungen/Verschiebungen für gewöhnlich nicht richtig – ich musste jetzt schon mehrmals das Gerät neu starten, denn es wurden mir immer noch Inhalte angezeigt die ich längst entfernt hatte. Das alles kenne ich von der One X her überhaupt nicht, weiß aber dass SSDs bei der Erledigung von Aufgaben bezüglich großer Datenmengen in Windows manchmal so reagieren – einem Mac (und wahrscheinlich auch in Linux) passiert das nicht.
Insgesamt halte ich die Konsole bislang für eine mittlere Enttäuschung: was nützt mir die stärkste und leiseste Konsole mit dem raffiniertesten Interface der Welt, wenn die Leistung vorerst nur auf dem Papier besteht und sie einfach nicht weitergegeben wird.

Allein dass bei „Watch Dogs – Legion“ für beide Geräte einfach dieselben PC-Einstellungen verwendet wurden spricht Bände für den industriellen Umgang mit den neuen Konsolen. Lediglich äußerst anspruchslose Titel wie „Bright Memory“ werden so die ständig irgendwie erwünschten 4K/60 auch mit RT erreichen. Zwar dürfte deshalb selbst die RT-Leistung der RX 6700-Grafikkarten eher im Bereich einer RTX 2060 liegen, aber dass Yakuza 7 – dessen Spielwelt technisch jene aus „Yakuza 6“ wiedergibt – in 4K keine 60hz zusammenbringt bleibt so oder so niederschmetternd und hat nichts mit der neuen RT-Technik zu tun: entweder SEGA hat das bewusst schlecht gemacht (und sich da etwas für den separaten PS5-Release nächstes Jahr aufgespart), oder mit den Leistungsdaten stimmt etwas ganz gewaltig nicht.
Ja, Auto-HDR funktioniert wesentlich besser als ich das je für möglich gehalten hätte und dass ich gleichzeitig in einer Xbox One eingeloggt sein darf fühlt sich (für mich) wirklich nach einer neuen Generation an (es gibt auch mehr Spiele die nicht mehr auf einer Xbox One laufen als es das Microsoft-Marketing im Vorfeld verlautbaren wollte), doch die Pluspunkte halten sich insgesamt in Grenzen: an VRR und HRR (120hz) bin ich mit meinem letzten 3D-Fernseher einfach nicht interessiert: für beides verfüge ich jeweils über (bessere) Notebooks. Dass hier eine Domäne des PCs unbedingt in die Konsolenwelt transferiert werden musste halte ich für einen großen Fehler und könnte die Grafikqualität dieser Generation massiv beeinflussen (sofern etwa ein „Assassin’s Creed“ weiterhin auch auf 60hz getrimmt werden soll).
Und das Downgrade bei „Forza Horizon 4“, welches Alex Battaglia vorgeführt hat, halte ich für eine Unverschämtheit sondergleichen – es zwang mich das Spiel auf der One X noch einmal zu installieren.‘

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