Weshalb sich als AutorIn von der deutsch“sprachigen“ Wikipedia besser ferngehalten werden sollte…

Kommentar im VDVC-Forum: ‚Als „Diskussion“ würde ich das nicht bezeichnen. Eher Ausdruck davon welches Gedankengut dort auch meiner Erfahrung nach vorherrscht: und „Relevanz“ wird darin ja typischer Weise nicht einmal definiert.
Also wenn sich da schon vor Jahren jemand darauf eingeschossen hat, dann wird das auch wieder passieren. Mit „Argumenten“ dem nicht beizukommen sein.
Diese Willkür ist auch der Grund, weshalb die Wikipedia nicht in die UNESCO-Liste aufgenommen werden sollte: in der englischsprachigen sind diese absurden Selbstdarstellungen mittlerweile zwar weitgehend unterbunden, in der deutsch“sprachigen“ kann das demnach aber sogar noch schlimmer geworden sein – solange eine entsprechende andersdenkende Mentalität nichts diesbezüglich unternimmt. Und diese Zuschreibungen sollen vermeintliche Selbstdarstellungen ja sogar noch verhindern…
Allein was diesbezüglich „Relevanz“ heißen soll: Jura Soyfer war auch ein bedeutender Schriftsteller, obwohl er keine Bücher verkauft hat. Dennoch scheint der Relevanzbegriff 1:1 ökonomisiert und quantifiziert aus der Statistik übernommen werden zu wollen – verbrämt mit kanonisierten, überregionalen, Zeitungen und anderer Zeichengrößen, die Diskurse nichts als verstärken.
Videospiele mit „Handyweitwerfen“ zu vergleichen könnte wohl kaum unsachlicher und beliebiger sein: das ist schlimmer als einen Literaturbetrieb oder Musikschaffen mit Frisbeescheiben zu vergleichen. Wer soll das ernst nehmen, oder überhaupt verantworten können sich auf derlei „Debatten“ einlassen zu wollen? Da stimmt nicht einmal das Verhältnis zwischen materiell und immateriell, geschweige denn irgendeine Wertung.
Und dann wird auch noch über die Sache hinaus nichts als Ahnungslosigkeit bei kulturellen Begriffen demonstriert: siehe die „Kritik“ an den Pressemeldungen. Medien der Videospielpresse SIND meist nichts anderes als „Publikumsmedien“, das kann man ihnen ja sogar eher vorwerfen, und eben eher keine „Fachmedien“ – da sie an ein bestimmtes Publikum, eben das von Videospielen, gerichtet sind, dahingehend auch Fanzine-Charakter haben usw. Vielmehr sind gerade Zeitschriften die darüber hinaus gehen, entweder ökonomisch, wissenschaftlich, feuilletonistisch oder in Richtung Lifestyle, in dem Bereich rar gesät und/oder haben sich längerfristig nicht halten können… Also da wird etwa schonmal „Publikum“ oder Special Interest mit „Mainstream“ verwechselt etc.‘

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