Filmempfehlung: „Proxima“ (2019)

***** Astronautinnen als Mütter

Eva Green brilliert als Astronautin und Mutter: mit Sandra Hüller (Brownian Movement), Lars Eidinger (Babylon Berlin) und Matt Dillon (The House That Jack Built) in den Nebenrollen erstaunlich besetzt hebt sich der europäische Film wohltuend vom amerikanischen Einheitsbrei um den Weltenraum befahrende Frauen ab indem nicht deren Karrieren oder „Leistungen“ im Vordergrund zu finden sind, Schmarren von dem es in den letzten Jahren ja mehr als genug gab, sondern der Mensch!
Im Zentrum steht die schwierige Trennung von Mutter und Tochter während der Ausbildung: diese ist betont realistisch gehalten, schildert eindrucksvoll und glaubwürdig entsprechende Zustände bei der ESA und (vor dem 24.2.22) Roskosmos. Inklusive dem einen oder anderen poetischen Anflug: ein wahrhaft schön fotografierter und ergreifend souveräner Film.
Nur wer sich eine filmische Reise ins All erwartet kann enttäuscht sein: der Film endet mit dem Start der Rakete.

Filmkritik: eingereicht auf Amazon.de (als Jürgen Mayer bei der deutschsprachigen BD) und eingetragen in der OFDb (Pyri).

Über pyri

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