Neue Kommentare zu Twitter-„Bewegungen“ und Rainer Sigl

Beim Standard: ‚Glaube das
sollte sich so vorgestellt werden wie wenn bei der „Occupy“-Bewegung die 1% demonstriert hätten, nicht die 99 restlichen, denn es sprechen praktisch nur die Satten, Zufriedenen, Erfolgreichen, Nicht-„Traurigen“ gegen alle anderen. Wobei aber die „Andersdenkenden“ auch nur sie selber wären – in ihrer Welt aus 160 Zeichen oder solchen oberflächlichen, überaus einseitigen und äußerst unwissenschaftlichen Kolumnen Die Welt besteht aus „Gut“ und „Böse“, „Für“ und „Wider“, „Schwarz“ und Weiß“, „Hass“ und „lieber Freundlichkeit“, „Gewalt“ und „Bekanntem“. Für alles andere gibt es kein „Verständnis“, keinen Platz, keine Rechtfertigung – nichts – außer eigener Verachtung oder Ignoranz. Und selbst die wollen für gewöhnlich nicht eingestanden werden
(…)
Und warum „zeigen“ so
was immer nur jene „auf“, denen es so scheinbar sehr gut geht? Mit welchem Körperbild wird da schonmal gearbeitet
Und wie sollen sich erst jene fühlen, welche ursprünglich in ihrer Sexualität einseitig angegriffen wurden. Von all dieser normierten Sozialität?
Was tun Sarkeesian und Co. nicht gegen die sexuell frustrierten, anders leben wollenden auf dieser Welt, verschieden auf die Welt gekommenen, außer sie zu beschimpfen, mit „Realität“ zu bannen und/oder Ismen zu belegen? Weshalb sind diese ursprünglicher Weise überhaupt die „Täter“ gewesen, beim Mensch-Sein, Familie und „Leistung“
Es geht eben nicht darum die Leute im „Ghetto“ zu akzeptieren, nicht um Anerkennung sondern Anpassung und dieses „Ghetto“ weiterhin und umso mehr auszugrenzen‘

Update: falls auch diese Kommentare gelöscht werden sollten werde ich das nicht neuerlich kommentieren.
Nachtrag – weiterer Kommentar zu „Thunderf00t“: ‚Thunderf00t und Sarkeesian schenken sich nicht viel denke ich. Beide eint eine ähnlich einfache Logik der Repräsentation. Diesen einseitigen „Feminismus“ und jene Position dagegen. Wobei
ich glaube, dass es im Grunde weder um Geschlecht noch Videospiele geht, sondern um „Fantasie“ vs. „Realität“. Gender nur Identity-Aufsatz ist.
In „Watch Dogs“ gibt es zum Beispiel eine Szene, einen dieser Zufallsmomente glaub ich, wo der Protagonist sagt „der Typ will eine Frau schlagen“. Daraufhin soll ich mit ihm loslaufen und denjenigen vielleicht sogar umbringen: ein Sigl wird Ihnen das vermutlich nicht als „sexistisch“ erklären, obwohl es das aus meiner Sicht kaum mehr sein könnte. Die „Frau“ wird als schwaches Opfer imaginiert, das der patriarchale „Mann“ beschützen soll.
Und genau damit arbeitet auch Sarkeesian – Frauen sollen verhüllt werden, jede Handlung gegen Körper immer gleich interpretiert wenn diese so identifiziert wurden.‘
Zweites Update: mittlerweile wurden sogar vier meiner Kommentare scheinbar auf einen Schlag gelöscht. So hat das Kommentieren dort nun wohl wirklich keinerlei Sinn mehr: der zweite von oben, jener hier noch fest gehaltene zu Thunderf00t, die Replik auf eine Verständnisfrage, sowie ein weiterer über Thunderf00t, in dem ich etwa den Antifeminismus von Thunderf00t als einseitig und reaktionär bezeichnete – mit Bezug auf eine Rede von Christoph Schlingensief. Also ich finde diese selektive Behandlung in zunehmendem Maße verleumderisch, abgesehen von ihrer Manipulationskraft, der Menschenverachtung und jener inhärenten Diskriminierung welche sie für normabweichende Sexualitäten oder auch nur andere Körper mit ihrer Ausgrenzung sozusagen „inkludiert“. Und damit entsteht praktisch ein konstanter Schwall schlechter Ansprachen, dem öffentlich anders auch keineswegs mehr begegnet werden könnte.

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