„Geist“iges

Comment: ‚No. On the contrary: history already did not treat Piers Morgan well. On more than just one occasion he actually was all to comfort siding with what is usually considered „political correctness“ – even against the modest opinion of a single man https://www.youtube.com/watch?v=qnSnEgtP6DM This is not a question of „tell-all“ but actually „tell“ nothing: in this day and age we people being attracted to women are not even allowed to „tell“ anyone where beautiful women actually live (!) anymore these days. No joke.

The „stereotype“ of the present day. He may have had his sound opinions before but they certainly didn’t sound like it: just siding with the usually angry politically correct mob against „toxic masculinity“. Being the privileged man he was.

Criticizing this, apologizing for that. Just not this time around.

Only now regarding his „personal experience“ with this „Californian duchess“, Morgan is „intoxicating“ the public himself and therefore left the show – which hardly gives me any comfort. To me, he remains what he still is to me: a bigot. Maybe more so than ever, because what lies at the heart of this „culture war“ is the incapability to „tell“ what people really want and think. A society of moral impostors. And if that duchess once treated him better, he very well would still host this show tomorrow morning in „Great“ Britain.

And we are morally certainly not entitled to our own opinions. Absolutely not.

He may have been. In his position: again, his privilege.
I can just pity him for that. Pitying a tabloid journalist, irony of ironies (TM) Tucker Carlson.

Your writers really should get their focus together, Tucker. Some thin straw breaks.‘

Die BBC über den Ex-„Geist“ von ITV („UFO“, unterhalb). Nachlese: „Aufreißer“, Oprah.

1980 (auf dem Mond) 1970. Das echte 80 war schon schlimmer, aber trotzdem immer noch kein Vergleich zu heute.

Noch am Abend des Interviews stieß die US-Rechte ins selbe „Horn“. Der britische „Geist“ bedankte sich nun sogar artig bei Carlson.

Wofür auch immer.

Wer dort nunmehr Beistand sucht dürfte für längere Zeit weg vom Fenster sein und bleiben: auf beiden Seiten des Atlantiks.

Andere Lehren werden aus dem Interview derweil noch immer keine gezogen: kennt der Bruder des von Natur aus zwangsläufigen Thronfolgers in spe tatsächlich nicht die Erbfolge? Kann er seiner Frau zwar vielleicht „mansplainen“ wie sie sich vor der eigenen Großmutter zu verbeugen hätte, aber nicht sagen welche Titel ihren Kindern von Geburt an zustünden? Und betrachtet die Frau welche dereinst in der Verfilmung von Toni Morrison’s „Menschenkind“ brillierte, die mit einiger Begründung sogar mit Abstand erfolgreichste Frau der gesamten Menschheitsgeschichte und wegen der ich nicht einen, nicht zwei, nicht drei, sondern vier (!) Kindle gekauft habe, Rassismus wirklich als dermaßen isoliertes Phänomen, dass sie darüber im britischen Königshaus überrascht wäre? Nochmal, weil es so absurd ist: im britischen Königshaus. Das, allen Kolonialismus einmal ausnahmsweise sogar beiseite geschoben – wiederum mit einiger Begründung -, wäre Arthur de Gobineau kein Franzose gewesen diesen gut und gerne mitbegründet haben könnte. Einfach verrückt.

Doch was bedeutet dieser Bildungsnotstand, dieser Irrsinn in der Anglosphäre, schon, wenn in Deutschland neuerdings Horst Bredekamp himself „Opfer“ einer affirmativen Interpretation von Kulturschätzen wurde: im Historismus, bei Humboldt, Ranke & Co. wurde imperial „in antikolonialer Tradition“ kolonisiert, wohl „kritisch“ und „vernunftbegabt“ (also mit Maß und schließlich dem Ziel einmal „nur“ Museen mit dem ganzen Zeug zu füllen) geraubt (ein anderer Snob wie Theodor Wiesengrund lässt vermutlich schön grüßen). Nach dem Motto doppelter Rassismus hält besser nicht aus „Palästen“ gestohlen, sondern „Hütten“.

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